Über mich
Ich habe lange funktioniert
Mehr als zwanzig Jahre habe ich für dasselbe große Unternehmen gearbeitet – sechs Jahre über einen externen Dienstleister, danach fünfzehn Jahre fest angestellt. Ich habe mein Bestes gegeben: für das Unternehmen und für meine Kolleginnen und Kollegen. Ich habe neue Ideen eingebracht und mich immer wieder in neue Themen eingearbeitet.
Doch mit jeder Umstrukturierung wurde es unübersichtlicher. Neue Führung, neue Strukturen, neue Aufgaben. Vieles, was ich mit Herzblut erarbeitet hatte, wurde nicht genutzt und wieder verworfen. Die Arbeit wurde mehr. Die Anerkennung weniger.
Irgendwann hatte ich das Gefühl, gegen meine eigenen Werte zu arbeiten. Das kann man eine Weile aushalten – aber nicht für immer. An diesem Punkt wurde mir klar: Das Unternehmen und ich passen nicht mehr zusammen.
Was mich aufgefangen hat
Gezeichnet habe ich mein ganzes Leben. Darüber war ich schon einige Zeit vorher auf die NeuroGraphik® gestoßen – eine Methode, bei der man nach einem festen Ablauf zeichnet und dabei sichtbar macht, was einen beschäftigt.
Als der Gedanke ans Gehen konkreter wurde, habe ich parallel die Ausbildung zur NeuroGraphik®-Spezialistin begonnen. Eigentlich mit Blick auf eine spätere Selbstständigkeit. Doch zuerst hat die Methode mir selbst geholfen. All die Gedanken, die so ein Schritt nach über zwanzig Jahren mit sich bringt, habe ich zeichnend bearbeitet.
Dabei ist mir bewusst geworden, was ich kann, welche Eigenschaften und Werte mich ausmachen und wofür ich stehe. Das hat mir das Selbstvertrauen gegeben, den Schritt zu gehen. Um ein Jahr Auszeit hatte ich gebeten – die Antwort war Nein. 2025 bin ich gegangen und habe im selben Jahr meine Ausbildung abgeschlossen. Aktuell bilde ich mich zur NeuroGraphik®-Trainerin weiter.
Hundefutter und Gesichtscreme
Studiert habe ich Kommunikationsgestaltung. Im Studium habe ich gelernt, wie Werbung aufgebaut wird – und gesehen, wie am Ende Hundefutter und Gesichtscreme gleich aussahen. Das wollte ich nie. Mir war immer wichtig, das Eigene einer Sache oder eines Menschen sichtbar zu machen. Daran hat sich nichts geändert.
Wie ich heute arbeite
Heute begleite ich Frauen zwischen 40 und 55, die an einem ähnlichen Punkt stehen wie ich damals. Die lange funktioniert haben, viel arbeiten – und sich fragen, wofür eigentlich.
Wir gehen dein Thema nicht noch einmal mit dem Kopf an. Darüber nachgedacht hast du vermutlich schon lange genug. Stattdessen zeichnest du – Schritt für Schritt, von mir angeleitet. Dabei taucht auf, was im Grübeln keinen Platz gefunden hat. Danach schauen wir gemeinsam hin.
Dabei ist mir wichtig:
- Ehrlichkeit. Ich begegne dir auf Augenhöhe und sage dir, was ich sehe – auch wenn es mal unbequem ist.
- Kein Druck. Ich verkaufe dir nichts, was du nicht willst.
- Dein echtes Thema. Wir arbeiten an dem, was dich wirklich beschäftigt, nicht an allgemeinen Übungen.
- Deine Antwort. Ich leite an und gebe Hilfestellung. Ein Ergebnis gebe ich nicht vor – das kommt von dir.
Zeichnen können musst du übrigens nicht. Einen Stift halten reicht.
Was mich sonst ausmacht
Ich lebe in Thiede, im Dreieck zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel. Hier engagiere ich mich im Ort – unter anderem bemale ich gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern Stromverteilerkästen. Ich mag es, wenn die Welt ein bisschen farbenfroher und freundlicher wird und Menschen dabei ins Gespräch kommen.
Vom 13. November 2026 bis 29. Januar 2027 sind meine NeuroGraphik®-Bilder im schmidtTerminal in Wolfenbüttel zu sehen. Jedes von ihnen erzählt von einem Prozess, in dem etwas klar geworden ist.
Lass uns sprechen
Wenn du dich hier wiedererkennst: Im kostenlosen Kennenlerngespräch schauen wir, wo du gerade stehst und ob meine Begleitung zu dir passt. Ohne Verpflichtung.